Eine Startseite bedient viele Fragen gleichzeitig. Eine Landingpage bedient eine einzige. Sie hat ein Ziel (Anfrage, Download, Termin) und wirkt wie ein Trichter: der Besucher kommt oben rein, unten raus — mit möglichst wenig Abzweigungen dazwischen. Als Webdesign-Agentur Hamburg bauen wir Landingpages, die diesen Trichter konsequent schützen.

Der bewährte Aufbau in 7 Sektionen

1. Headline — das Versprechen

Eine klare, spezifische Aussage, was der Besucher bekommt. Nicht „Wir sind seit 20 Jahren Ihr Partner", sondern „In 10 Tagen zum höheren Google-Ranking — für Hamburger KMU". Je konkreter, desto besser.

2. Subheadline — der Kontext

Eine Zeile, die das Versprechen unterfüttert. Für wen, wie, warum. „Ohne Werbebudget, ohne SEO-Agentur-Vertrag, nur mit bewährten On-Page-Hebeln."

3. Vertrauen — der Proof

Sofort unter der Headline: Logos bisheriger Kunden, Zahl abgeschlossener Projekte, Sterne-Rating. Der Besucher prüft in Sekunden: „Kann ich denen trauen?"

4. Problem & Lösung

Das Problem klar benennen, dann die Lösung. Besucher müssen spüren, dass Sie verstehen, was sie gerade bewegt — erst dann glauben sie, dass Sie helfen können.

5. Ablauf in drei Schritten

Wie wird aus dem Kontakt ein Ergebnis? Am besten visuell, nicht textlich. Schritt 1: Analyse-Call. Schritt 2: Strategie-Mail. Schritt 3: Umsetzung. Entmystifiziert den Prozess.

6. Kundenstimmen — der Beweis

Drei konkrete, authentische Zitate mit Name, Foto und Unternehmen. Kein Stock-Bild, keine anonymen „K.M. aus Hamburg".

7. Call-to-Action — die Handlung

Ein einziger Button, ein einziges Ziel. „Kostenlose Analyse anfordern". Nicht „Erfahren Sie mehr" — das ist keine Handlung.

Die Headline ist alles

Besucher lesen eine Landingpage nicht — sie scannen sie in fünf Sekunden. Die Headline entscheidet, ob sie weiterlesen oder weitergehen. Gute Headlines haben drei Merkmale: spezifisch (Zahl, Zeitrahmen, Zielgruppe), relevant (auf das, was der Besucher gerade sucht), glaubwürdig (nicht übertrieben). „Wir sind die besten" ist schlechte Headline. „Unsere Hamburger Kunden erreichten im Schnitt +42 % Leads" ist eine gute.

Was Sie NICHT tun sollten

Ladezeit ist Konvertierungsfaktor Nr. 1

Studien zeigen: jede zusätzliche Sekunde Ladezeit reduziert die Conversion um 7–11 %. Eine Landingpage sollte auf Mobilgeräten in unter 1,5 Sekunden laden. Unser Artikel zu Core Web Vitals verbessern erklärt die wichtigsten Hebel. Unser Responsive Webdesign ist konsequent auf diese Performance-Ziele ausgelegt.

A/B-Testing — der Schlüssel zur Optimierung

Sobald die Landingpage läuft, nicht aufhören. Tests wie Microsoft Clarity (kostenlos) zeigen, wo Nutzer abbrechen. Dann gezielt Headlines, CTA-Texte oder Reihenfolge variieren. Nach drei Test-Zyklen ist die Conversion oft doppelt so hoch wie am Anfang. Mehr Conversion-Hebel erklärt unser Artikel zur Conversion-Optimierung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Startseite?

Eine Startseite erklärt alles. Eine Landingpage hat nur ein Ziel und eine Handlung. Alles, was von dieser Handlung ablenkt — Navigation, Footer-Links, andere Angebote — wird auf einer Landingpage bewusst weggelassen.

Brauche ich für jedes Angebot eine eigene Landingpage?

Idealerweise ja. Eine separate Landingpage pro Leistung, pro Zielgruppe oder pro Kampagne konvertiert deutlich besser als eine generische Seite. „Elektriker Hamburg“ und „Elektriker Eimsbüttel“ sollten separate Seiten sein.

Wie schnell muss eine Landingpage laden?

Unter 1,5 Sekunden auf Mobilgeräten ist das Ziel. Jede weitere Sekunde kostet 7–11 % Conversion. Das bedeutet: keine schweren Videos, optimierte Bilder (WebP, max. 200 KB), kein unnötiges JavaScript.

Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Landingpage?

Zwischen 2 und 5 % gilt für die meisten B2B-Dienstleister als guter Richtwert. Mit gezielter Optimierung (A/B-Tests, Clarity-Analyse) sind 8–12 % möglich. Alles unter 1 % deutet auf strukturelle Probleme hin.

Was kostet eine professionelle Landingpage in Hamburg?

Eine gut gemachte einzelne Landingpage liegt in Hamburg zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Entscheidend sind Design-Individualität, Textqualität und technische Performance-Optimierung — nicht nur das Aussehen.