„Soll ich WordPress oder Custom-Code nehmen?" ist eigentlich nicht die richtige Frage. Die richtige lautet: „Was braucht mein Unternehmen wirklich?" Bei Webdesign Hamburg begegnet uns diese Frage täglich. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, und die beste Wahl hängt von drei Faktoren ab: Ihrer Zielgruppe, Ihrem Anspruch und Ihrem Wachstumsplan.

WordPress — die Stärken

WordPress — die Schwächen

Custom-Code — die Stärken

Custom-Code — die Schwächen

Für wen passt was?

WordPress eignet sich für:

Custom-Code eignet sich für:

Der Mittelweg: Headless-CMS

Seit einigen Jahren gibt es eine dritte Option: Headless-CMS wie Sanity, Contentful oder Directus. Inhalte werden wie bei WordPress komfortabel gepflegt, das Frontend ist aber individuell entwickelt. So bekommt man das Beste aus beiden Welten — zu einem Preis zwischen WordPress und vollständigem Custom-Code. Mehr zur Performance-Seite erklärt unser Artikel Core Web Vitals verbessern. Unsere Haltung dazu finden Sie auf der Studio-Seite.

Häufig gestellte Fragen

Ist WordPress oder Custom-Code schneller?

Custom-Code ist deutlich schneller. Handcodierte Seiten laden typischerweise in unter einer Sekunde, WordPress-Seiten im Durchschnitt 2–4x langsamer. Das hat direkte Auswirkungen auf Core Web Vitals und Google-Rankings.

Kann ich eine Custom-Code-Website selbst pflegen?

Einfache Textänderungen sind mit grundlegenden HTML-Kenntnissen möglich. Für Layout-Änderungen, neue Sektionen oder Funktionen brauchen Sie den Entwickler. Wer viel eigenständig pflegen will, ist mit WordPress oder einem Headless-CMS besser bedient.

Ist WordPress unsicher?

WordPress selbst ist sicher — wenn es regelmäßig aktualisiert wird. Das Problem sind veraltete Plugins und Themes, die Sicherheitslücken hinterlassen. Ohne aktive Pflege werden WordPress-Seiten innerhalb von Monaten Angriffsziel. Custom-Code hat diese Angriffsfläche schlicht nicht.

Was kostet Custom-Code im Vergleich zu WordPress?

Custom-Code kostet initial mehr: typisch das 1,5- bis 3-fache eines vergleichbaren WordPress-Projekts. Langfristig fallen jedoch keine Wartungskosten für Updates, Plugins und Sicherheit an. Bei einem 5-Jahres-Horizont gleichen sich die Kosten oft aus.

Gibt es einen Mittelweg?

Ja — ein Headless-CMS (Sanity, Contentful, Directus) kombiniert komfortables Content-Management mit einem handcodierten Frontend. Sie erhalten die Pflegefreundlichkeit von WordPress und die Geschwindigkeit von Custom-Code.